Was machen Immobilienfonds?

Das Prinzip ist schnell erklärt: Es geht darum, sich am Immobilienmarkt zu beteiligen, ohne eine Immobilie selbst kaufen und instand halten zu müssen.

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Mit einem Immobilienfonds werden Privatanleger zum Mitbesitzer und profitieren entsprechend ihres Anteils am Fonds von der Wertentwicklung und den Mieteinnahmen der Immobilien.

Immobilienfonds funktionieren genauso wie andere Investmentfonds. Es wird einmal oder kontinuierlich eine bestimmte Summe in den Fonds investiert. Dafür erhält man Anteile an diesem Fonds, der das angelegte Kapital in Immobilien investiert. Der Fonds kauft Immobilien und Grundstücke, vermietet diese und kann sie an anderer Stelle verkaufen, um die Rendite zu optimieren. Die Gewinne daraus fließen zurück in den Immobilienfonds und werden unter den Investoren verteilt. Welche Objekte gekauft oder verkauft werden, bestimmt das Fondsmanagement.

Offene Immobilienfonds sind eine flexible Möglichkeit, schon mit kleinen Summen breit gestreut zu investieren. Als Faustregel gilt ein Anlagehorizont von fünf Jahren. Bei geschlossenen Immobilienfonds wird in der Regel Kapital für ein konkretes Projekt eingesammelt. Ist das Projekt finanziert, wird der Fonds geschlossen. Die Kapitalrückzahlung erfolgt erst nach einer bestimmen Frist.

Andreas Ortner

Geschäftsführer der Bau & Boden Immobilien GmbH
Mitglied der VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler

www.voepe.at

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