Immobilien als Wertanlage?

Eigentumswohnungen, Häuser und Grundstücke sind in der Vergangenheit eine lukrative Investition in die Zukunft gewesen. Doch gilt das auch in Krisenzeiten?

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Wohnimmobilien sind auch in dieser turbulenten Phase sehr stressresistent. Daher ist die Wertstabilität nach wie vor gegeben. Eine Immobilie zur Eigennutzung ist als Teil der Altersvorsorge zu jeder Zeit eine gute Idee. Sei es, um der monatlichen Miete zu entgehen, für das eigene Alter vorzusorgen oder den Nachwuchs beim Start in den Ernst des Lebens zu unterstützen. Darüber hinaus stellen Immobilien als Sachwert in Zeiten von Negativzinsen und hohen Inflationsraten eine solide Anlageform dar.
Beim Kauf einer Vorsorgewohnung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Wohnung leicht zu vermieten ist. Sie sollte sich in einer guten Lage befinden und über eine gute Infrastruktur verfügen; d.h. Geschäfte, Schulen und Ärzte müssen gut erreichbar sein. In urbanen Gegenden spielt auch die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz eine wichtige Rolle.
Neben dem Kauf von Immobilien besteht auch die Möglichkeit, in Wertpapiere, die direkt mit dem Immobilienmarkt und damit einem Sachwert verbunden sind, zu investieren. Immobilienfonds bieten beispielsweise ihren Anlegern die Möglichkeit, in eine Gesellschaft zu investieren, deren Kernaufgabe das Erwerben, Verwalten und Vermieten von Immobilien darstellt. Dadurch kann ohne Aufwand für Vermietung und Instandhaltung der Immobilie ein Maximum für die Investoren erreicht werden.

Lebensraumentwickler Michael Leifert

Geschäftsführer der Handler Immobilien GmbH
Mitglied der VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler

 www.voepe.at