Holz – der Baustoff der Zukunft?

Die Summe vieler Vorteile: Der natürliche Baustoff Holz ga­rantiert nicht nur gelebte Nachhaltigkeit, sondern sorgt auch für ein optimales Raumklima und strahlt zeitlose Eleganz aus.

Foto: Peter Podpera

Fast könnte man beim Holzbau frei nach dem französischen Vor­denker Victor Hugo behaupten, dass nichts stärker ist als eine Idee, deren Zeit gekommen ist – tatsächlich ist diese Zelt in die­sem Fall jedoch wieder zurück­gekommen. Die Rückbesinnung auf einen uralten Werkstoff pas­siert gerade und sie hat einen großen Vorteil – wir werden nach­haltiger. Holz bindet eine Tonne CO2 je Kubikmeter, währenddes­sen Beton eine Tonne CO2 benö­tigt. Holz schafft ein besseres Raumklima, speichert Feuchtigkeit, hat eine angenehmere Oberflächentemperatur und vieles mehr. Auch die immer wieder aufkommenden Fragezeichen betreffend Feuer- und Wassereinwirkung sind mittlerweile technologisch gut gelöst.

Last, but not least – Österreich hat eine lange Holzbautradition, die nur etwas in Vergessenheit geraten ist. Wobei – nicht ganz! Vorarlberg zeigt seit vielen Jahren, wie moderne Architektur und Holz eine gelungene Symbiose bilden, wie schnell, nachhaltig und elegant gebaut werden kann und wie der traditionelle Baustoff Holz mit moderner Fertigungstechnik zu einem sinnvollen Ganzen verschmilzt.

Somit ein Musterbeispiel, nicht nur für Österreich, eigentlich für ganz Europa. Und auch wenn der Rohstoff Holz derzeit Preissprünge macht, wir haben ihn vor unserer Haustüre, und weniger Transportkilometer sind nun mal auch weniger CO2!

Gerald Beck

Geschäftsführer Österreich von UBM Development
Mitglied der VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler

www.voepe.at

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